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Kapitel
1 Einleitung
In der
Einleitung geben Axel
Amthor und Thomas
Brommund das Ziel
Ihres Buches
bekannt: Personen, die
mit der Einführung
oder Optimierung
ihres
Web-Analytics-Systems befasst
sind, konkrete
praktische Hilfe für
die Umsetzung zu geben.
Dabei geht es vor allem
um das Projektmanagement
und das Wissen,
das man braucht, um
dieses gut
durchzuführen.
Kapitel
2 Web Analytics in
Marketing und Vertrieb
Eine Frage
ist, wo Web
Analytics im Unternehmen
angesiedelt ist:
Bei der IT-Abteilung?
Beim Marketing?
Oder als Stabstelle? Auch
kann man auf externe
Dienstleister/Berater
zugreifen. Ein Webanalyst
muss das Geschäftsmodell
und die
Marketingmaßnahmen des
Unternehmens verstehen und
auch technisch versiert
sein, um fehlerhafte
Implementierungen zu
erkennen. Eine solche
Spezialisierung findet
man häufiger im
Online-Marketing vor.
Diese steuern Marketingaktivitäten
und können mit
Web Analytics die Effektivität
steigern (Zielgruppe
erkennen, Segmente
bilden, Targeting). Auch
wird kurz auf Usability
eingegangen: Viel
Ausgaben für Marketing,
wenig für die
Optimierung des
Bestellprozesses oder
Onlineformulare. Auch
hier besteht
Optimierungsbedarf und
Potential zur
Effektivitätssteigerung.
Mittel dazu sind
Multivariate Tests (MVT),
Usability-Checks oder
Usability-Labs.
Kapitel
3 Die Grundlagen
der Web Analytics
In diesem
Kapitel wird auf das Web
2.0, das
Mitmach-Web, eingegangen.
Technologien wie AJAX
und die
Erfassung von Social
Media sind
Themen.
Kommunikationsinhalte
(z.B. Nennung des Marken-
bzw. Firmennamens) auf
Social-Media Websites wie
Facebook oder Twitter
nennt man
Buzz. Frage
ist, ob diese Inhalte
positiv oder negativ
sind, d.h. wie in
sozialen Netzen über
einen geredet wird. Ein
weiteres Thema ist die
Erfassung der mobilen
Internetnutzung.
In diesem Kapitel wird
auch das Thema Datenschutz
aufgegriffen
(Telemediengesetz,
IP-Adresse, Auszug aus
dem Beschluss des
Düsseldorfer Kreises).
Kapitel
4 Technische
Methoden des
Site-Trackings
In diesem
Kapitel werden folgende
technische Themen
behandelt:
Logfile-Analysen vs.
Pixelbasiertes Tracking,
Cookies, Implementierung
des Tracking-Codes...
Kapitel
5 Analyse- und
Auswertungsmethoden
Web-Analytics-Tools
stellen einem in der
Regel keine Rohdaten zur
Verfügung, sondern
aggregierte Daten. Es
wird auf Business-Intelligence-Funktionalitäten
eingegangen:
Slicing, Dicing, Drill
Down... sind Methoden,
die Daten aus
verschiedenen
Perspektiven zu beleuchten.
Analysemethoden werden
kurz erläutert: Metriken,
Dimensionen, Instanzen, KPIs,
A/B-Vergleiche,
Trichteranalysen,
Pfadanalysen, Segmente,
Hypothesengeleitete
Analysen (Man schaut, ob
etwas so ist, wie man
vermutet),
Trendgetriebene Analysen
(bei extremen Auf- bzw.
Abstiegen wird tiefer in
die Daten gesehen) .
Kapitel
6 Erfolgsfaktoren
für Websites
Es werden
Kennzahlen dargestellt,
anhand deren sich
Kundeninteresse zeigt.
Reach:
Page Impressions, Visits,
Anteil neue Besucher, Top
10 Einstiegsseiten
Akquisition:
Klick auf Werbemittel,
Visits pro User, Page
Views pro Visit
Retention:
Anzahl der
Wiederkehrenden Besucher
Conversion:
Kauf von Produkten,
Lead-Generierung,
Download von Support-PDF
Die
Entwicklungsschritte zur
Kundengenerierung und
deren Effektivität hat Jim
Sterne durch
eine Analogie zu
Glasformen dargestellt
(Magarita, Martini, Wein,
Sekt). Dargestellt wird,
wo die meisten Besucher
abbrechen. Z.B. ähnelt
das Wein-Glas-Beispiel
dem, dass viele Besucher
überzeugt bis zum
Warenkorb kommen, aber
dann aus irgendwelchen
Gründen plötzlich
abbrechen.
Weitere
Themen, die in
diesem Kapitel
aufgegriffen werden: Stickiness,
Slipperiness,
Werbeeffiziensmessung (interne
Kampagnen, externe
Kampagnen,
Werbemittelnutzungspfad).
Wie geht
man nun mit den Daten um?
Wichtig ist, dass die Daten
zielgruppengerecht
aufbereitet und
präsentiert werden.
Idealerweise bestehen die
Reports nur aus
wenigen Kennzahlen (3 -5)
und liefern eine Interpretation
der Daten und
Lösungsvorschläge gleich
mit.
Kapitel
7 Die Web
Scorecard
Die Web
Scorecard ist
die Online Version der Balanced
Scorecard. Ziel
dabei ist es, Web
Analytics in Anlehnung an
die Visionen und
Strategien des
Unternehmens durchzuführen.
Damit die Web Scorecard
nicht zu mehr
administrativen Aufwand
als Nutzen führt, muss
man sich als erstes Fragen,
wie relevant der
Onlineauftritt für das
Geschäft ist.
Kapitel
8 Die Grundlagen
von Testing und Targeting
Beim
Testing geht es um die Optimierung
von Landing Pages,
einzelne Seiten einer
Website oder auch gesamte
Prozesse (Bestell-
oder
Registrierungsprozesse).
Zum Einsatz kommen A/B-
Testing und Multivariates
Testing.
Während es sich beim
A/B-Testing um einen
alternativen
Paarvergleich handelt,
werden beim Multivariaten
Testing gleich mehrere
Elemente (Bilder, Texte,
Überschriften)
ausgetauscht.
Unterstützt wird das
Multivariate Testen durch
die Taguchi-Methode, ein
statistisches Verfahren,
was es ermöglicht, gar
nicht alle möglichen
Varianten zeigen zu
müssen, aber am Ende auf
die bestmögliche
Variante zu kommen, ohne,
dass diese wirklich
angezeigt werden musste.
Targeting bedeutet das
ausliefern von Inhalten
an eine bestimmte
Zielgruppe. Dazu gehört
zum einen das GEO-Targeting
(Steuerung nach Ort und
Uhrzeit). Unter Behavioral
Targeting
versteht man die
zielgruppengerechte
Ansprache auf Basis zuvor
gemessenen Verhaltens
oder Eigenschaften. Personengruppen
mit ähnlichen Merkmalen werden
zu Segmenten zusammengefasst
und erhalten nach einer
Mess- und
Auslieferungslogik
passende Inhalte
präsentiert. Inhalte
können redaktionelle
Inhalte, aber auch
Produktangebote oder
Werbemittel sein.
Kapitel
9 Technische
Methoden von Testing und
Targeting
In diesem
Kapitel wird beschrieben,
wie die Auslieferung von
segmentspezifischen
Inhalten technisch
umgesetzt werden können.
Kapitel
10 Durchführung
von Testing und Targeting
Getestet
werden Varianten, Bilder
und Texte. Ziel ist es
nicht die schönste Variante
zu finden,
sondern diejenige, die
für das Unternehmen
am
geschäftsrelevantesten
ist. Aus diesem Grund
muss man sich schon vor
dem Test über das Ziel
des Tests im Klaren sein.
Was ist ein gutes
Ergebnis? Beschrieben
wird auch die nötige
Testdauer, damit man
nicht vorschnell auf
falsche Ergebnisse kommt.
Das Setzen von Zielen
gilt ebenso für
das Targeting:
Man muss wissen, wen man
anspricht. Diese Gruppe
muss technisch
identifizierbar sein und
durch ein technisches
Regelwerk entsprechende
Inhalte ausliefern.
Kapitel
11 Kriterien für
die Auswahl eines
Web-Analytics-Tools
Tools
wie Google Analytics und
Yahoo! Analytics haben
sich zu einer ernsthaften
Konkurrenz zu
kostenpflichtigen
kommerziellen Tools
entwickelt. Der Einkaufsführer
Web Analytics fasst
ca. 80 Tools zusammen
und kann dabei helfen,
die Unternehmen zu
identifizieren, die man
zur Angebotsaufgabe
auffordern möchte
(Longlist).
Axel
Amthor und Thomas
Brommund empfehlen statt
dem Abhaken von
Features auf einer
Checkliste eher
Use
Cases zu erstellen.
Ein Use Case beschreibt
einen konkreten
Anwendungsfall von Anfang
bis Ende. Wenn sich ein
Tool-Anbieter genau mit
diesem Use Case
auseinandersetzt, dann
werden die Antworten anwendungsorientierter
ausfallen.
Eine
Möglichkeit zur
Longlist zu
bekommen ist es, sich
anzusehen, welche Systeme
Mitbewerber einsetzen,
dazu gibt es Tools (z.B.
WASP). Empfohlen wird,
nicht mehr als 6 Anbieter
aufzunehmen, denn pro
Anbieter muss man ja auch
eine Ausschreibung machen
und das Angebot prüfen,
das dauert. Es gibt Einstiegssysteme,
Midrange Systeme und
High-End-Systeme.
Aus jedem eines
anzuschreiben, hilft,
wenn man sich noch nicht
sicher ist.
Im Buch
wird auf die Erstellung
einer systematischen Ausschreibung
eingegangen: Von
den Informationen über
das eigene Unternehmen...
über die vom Anbieter zu
erbringenden
Dienstleistungen... bis
hin zu den rechtlichen
Rahmenbedingungen des
Vertrages. Dann folgt die
Aufforderung zur Angebotsabgabe,
die Auswertung und Entscheidungsfindung,
sowie die Vertragsverhandlung.
Kapitel
12 Einführung
eines
Web-Analytics-Systems
Ein
häufiger Fehler ist es,
den Aufwand der
Einführung zu
unterschätzen:
Die technische
Implementierung ist
nicht einfach. Tests
müssen gefahren
werden und Mitarbeiter
geschult werden.
Für die Einführung wird
ein interdisziplinäres
Projektteam
empfohlen: Management,
Marketing, IT.
Im Projektplan
müssen umfassende
Anforderungsspezifikationen
erstellt werden
(Anforderung =>
Lösungsbeschreibung
=> technische
Umsetzung). Das
technische
Umsetzungskonzept
beinhaltet die
Beschreibung der
Anforderungen
(Lastenheft), sowie die
Beschreibung der technischen
Lösungen (Pflichtenheft).
Im weiteren Schritt wird
das Basis-Skript
des Web Analytics Tool
Anbieters eingebunden.
Dieses Basis-Skript wird
nicht die komplette
Website erfassen können,
da komplexere
Inhalte eine Anpassung
des Codes erfordern.
So wird für einzelne
Bereiche beschrieben, wie
komplex die Erfassung
ist, sowie eine Aufwandschätzung
festgehalten.
Eine
weitere Frage ist, wer
überhaupt was im System
sehen darf? Dabei geht es
um die Verwaltung
von Zugriffsrechten.
Zu
beachten ist auch die Anbindung
an externe Systeme,
d.h. die Web Analytics
Welt muss mit anderen
Systemen (Marketing,
Warenwirtschaftssystem)
eine einheitliche
Sprache verwenden.
Dazu gehört z.B. die Kennzeichnung
von Werbekampagnen mit
einem Code oder
die bestellten Produkte
anhand von Produkt_IDs kenntlich
zu machen.
Empfohlen
wird die Mitarbeiter
aus den
Bereichen Online-Marketing,
Online-Vertrieb oder CRM am
konkreten System mit
tatsächlichen Zahlen unter
realen Bedingungen zu
schulen.
Dazu gehört neben der
Tool-Bedienung vor
allem die Interpretation
der Daten.
Kapitel
13 Anhang
Im Anhang
findet sich ein Glossar,
der Begriffe von A
wie A/B-Test
bis Z wie
Zählpixel
beschreibt. Am Ende
werden noch Anbieter von
Multivariatem Testing und
Targeting in einer
Tabelle zusammengefasst.

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