Kapitel
1 Das Internet
Im ersten Kapitel sagt
Jim Sterne gleich, dass
der Focus des Buches
weder auf Statistik, noch
auf Technisches liegt. In
dem Buch geht es um die
Messung des Erfolges im
Umgang mit Kunden. Dazu
gehört Werbung,
Marketing, Verkauf und
Kundenservice. Zum
Zeitpunkt als Jim Sterne
das Buch geschrieben hat,
blickte er auf 20 Jahre
Erfahrung in Marketing
und Verkauf zurück. Im
Jahr 1999 und 2001 hat
Jim Sterne viele
Interviews mit Web
Managern geführt.
Kernergebnis: Es gibt
viele Web- Daten, aber
wenig Informationsgehalt.
Kapitel
2 Metriken
Metriken sollten einfach
sein (weniger ist mehr),
sowie mit
Geschäftszielen und
Kundenbedürfnissen in
Zusammenhang stehen.
Dabei muss man sich im
Klaren sein, was man
eigentlich mit der
eigenen Website erreichen
will. Dann muss man die
Nutzer der Webseite
verstehen und die
Webseite darauf
optimieren und den Erfolg
quantifizierbar machen.
Dabei können folgende
Fragen von Interesse
sein: Werden neue
Besucher auf die Webseite
gelockt? Ist die Webseite
attraktiv und lässt
Besucher darauf
verweilen? Welche
Bereiche sind nicht
attraktiv? Wie
unterscheiden sich die
Besucher? Durch welche
Merkmale können sie am
besten beschrieben
werden? Wie kann eine
Charakterisierung der
Besucher dabei helfen
andere Produkte mit zu
verkaufen? Wie kann
Loyalität gemessen
werden?
Kapitel
3 Wie man
Unterstützung vom Chef
bekommt
Analysieren kostet Geld,
dass man vom Management
anfordern muss. Hält man
bettelnd die Hand auf und
sagt, man möchte
Page
Impressions messen,
dann ist das wenig
überzeugend und man
kassiert ein
nein. Es muss
so formuliert sein, dass
es für das Unternehmen
profitabel ist, d.h. was
kann das Unternehmen
durch die Analysen an
Geld
gewinnen, wenn
Verbesserungen eintreten?
Kapitel
4 Web Measurement
Standards setzen
Schlechte Nachrichten: Es
gibt keinen Standard für
Bezeichnungen wie Page
Views, Hits, Sessions,
Unique Visitor, etc. Eine
Conversion auf einer
Travel-Seite ist etwas
anderes als eine
Conversion auf einer
E-Commerce-Seite. Zudem
fehlen Informationen
über die allgemeine
Nutzung des Internets.
Sterne macht darauf
aufmerksam, dass man
Standards und Benchmarks
braucht, um eigene Zahlen
im Kontext zu sehen. Als
eine
Benchmarkmöglichkeit
wird Nielsen Netratings
erwähnt.
Kapitel
5 Logfiles
Zu Beginn wird ein
Logfile gezeigt und was
man daraus lesen kann
(Anzahl der Besucher,
Referer, angesehene
Seiten, Bounce-Rate).
Webtrends hat mit dem
Log Analyzer
ein ausgereiftes
Reporting (Anzahl der
Besuche, Top Pages, Top
Entry Pages,
Adviews/Adclicks, Top
Referring Sites, Top
Search Phrases). Fazit:
Als erstes fragt man sich
Was können mir die
Daten sagen? als
nächstes Was
möchten wir wissen und
wie viel davon kann uns
die Web Analyse davon
beantworten?
Kapitel 6/7
Werbung
Wie kann man mit Web
Analytics den Erfolg
messen, wie man Besucher
auf die Webseite lockt?
Besucher kommen direkt
auf die Webseite, über
eine Suchmaschine oder
über einen Banner.
Direkteingaben der Url.
in den Browser oder den
Firmennamen in eine
Suchmaschine geben, sind
Zeichen dafür, dass die
Nutzer ein
Markenbewusstsein haben.
Es werden verschiedene
Werbeformate,
Platzierungen und
Maßzahlen besprochen.
Zudem auf die
Standardisierung und
Begriffe des Internet
Advertising Bureau
hingewiesen: Ad
Impression, Click, Visit,
Unique User, Page
Impression. Im Weiteren
wird auf die Messung des
Erfolges von
Email-Kampagnen
eingegangen (Emails
Send/Opened/Bounced/Unsubscribed/Responsed).
Am Ende des Kapitels geht
es um eine Definition des
Besucherwertes
und beinhaltet
Wiederkehrer. Der Gewinn
einer Kampagne (ROI =
Return on Investment)
kann berechnet werden,
indem man die
Akquisitionskosten und
Conversionrates
gegenüberstellt.
Kapitel
8 Webseiten
Performance
In diesem Kapitel geht es
um die
Internetgeschwindigkeit
und
Performance-Probleme/Messung.
Kapitel
9 Wert der
Webseite messen
Websites wie Yahoo!, die
Werbung verkaufen, haben
sich darum bemüht,
Besucher länger und
öfters auf Ihren Seiten
zu halten. Das ist der
Grund, warum Inhalte wie
News, Wetter und E-Mail
eingeführt wurden. Die
Kennzahl für dieses an
der Webseite kleben
bleiben ist
Stickiness
(Dauer pro Besucher).
Kapitel
10 Usability der
Webseite
Es beginnt mit dem
Ersteindruck der Webseite
und die Frage, wo die
Besucher beim Aufruf der
Website landen? Der
Top-Entry Page Report
wird vorgestellt. Wie
sich die Nutzer auf der
Website bewegen zeigt der
Navigationspfad. Die
häufigsten
Navigationswege geben
Aufschluss über
Trampelfrade. Web
Analytics kann durch
weitere Methoden zum
Designvergleich oder der
Verbesserung der
Startseite, Landingpages
und der gesamten
Navigation angereichert
werden (Cardsorting,
Eyetracking-Studien,
Usability-Test).
Kapitel
11 Conversion
kalkulieren
Conversion kann vieles
bedeuten:
Newsletterregistrierung,
ein White Paper
downloaden, ein Produkt
kaufen. Eine
Conversionrate (Kauf)
liegt bei etwa 2%. Die
Conversionrate ist am
besten am Customer Life
Cycle Funnel darstellbar
(Akquise =>
Überzeugung => Kauf).
Anhand einer
Glas-Methaper werden
verschiedene Modelle des
Trafficverlaufes
vorgestellt, bei dem der
Traffic direkt nach der
Akquise oder nach der
Überzeugung abbricht. Es
wird untersucht, wie der
Zusammenhang zwischen
Nutzungsintensität
(Dauer, Seitenaufrufe,
Besuche bis zum Kauf) und
Kauf ist. Mit dem
Recency-Frequency-Model
wird abgeschätzt, welche
Besuchergruppe die
höchste
Wahrscheinlichkeit zum
nächsten Kauf hat. Auch
wird ein Model erwähnt,
bei dem massig an Daten
zusammengespielt werden
und aus denen
Zusammenhänge über
potentielle Käufer
analysiert werden. Bei
Neubesucher sagt es dann
das Verhalten voraus....
(Kommentar: Schon 2002
wurde über Behavioral
Targeting gesprochen).
Kapitel 12
Informationen über den
Kunden maximieren
Durch CRM werden
Informationen aus
verschiedenen Quellen
über Kunden gesammelt,
um ein Möglichst
umfassendes Bild zu
bekommen: Customer
Relation Management
(Advertising campaign
management, Business
intelligence, Data
mining, Web analytics).
(Potentielle) Kunden kann
man in Segmente
aufteilen. Sie
unterscheiden sich z.B.
in Bezug auf genutzter
Internet-Technik,
Interessen,
Soziodemographie,
Erfahrung (Wiederkehrer),
der Branche oder
Jobfunktion, dem
Surfverhalten (z.B.
Besuchsdauer). Analysiert
man Web-Daten nach
Segmenten, so ist dies
zielgruppenspezifischer.
Retention: Es ist
einfacher, einem
bestehenden Kunden etwas
zu verkaufen, als einem
Neuen. Wie misst man die
Fähigkeit, Kunden zu
behalten? Wenn jemand
kurz vor Kauf wegsurft,
dann nennt man das
Abandonment,
wenn der Besucher nie
wiederkommt, dann
Attrition.
Das Gegenteil zum
Abandonment
ist Sale, das
Gegenteil von
Attrition ist
Retention.
Ein Besucher kann sich
wie folgt bewegen: Reach
=> Acquisition =>
Conversion =>
Retention. Die
Abbruchstellen sind:
Leakage => Abandonment
=> Attrition. Churn
ist das Verhältnis
zwischen
Retention und
Attrition.
Recency, Frequency,
Monetary Sale: Personen,
die vor Kurzem gekauft
haben, kaufen
wahrscheinlich auch in
Zukunft. Personen, die
häufig kaufen, werden
wahrscheinlich auch in
Zukunft häufig kaufen.
Personen, die viel
ausgegeben haben, werden
wahrscheinlich auch in
Zukunft viel ausgeben.
Kapitel
13 Wert von
Kunden-Self-Service
messen
In diesem Kapitel wird
diskutiert, wie
Online-Support
Call-Center Kosten senken
kann.
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