Udo
Möller und Michael Köhn
- Die Kunst des
Webtrackings (2008)
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Die
Kunst des Webtrackings
(2008) - Udo Möller und
Michael Kröhn |
- Udo Möller
und Michael Köhn haben
das dritte deutsche Buch
zum Thema Web Analytics
veröffentlich. Michael
Köhn war für die
technische Seite des Web
Trackings bei einer
Bankgruppe tätig und
bringt diese technischen
Erfahrungen mit ins Buch.
Sieht man Web Analytics
zwischen Marketing und
IT, dann ist dieses Buch
stärker in Richtung IT
gestrickt. Auch haben
beide Autoren viel, viel
Erfahrungen mit
Inhouse-Lösungen und so
behandelt das Buch auch
eingängige technische
Themen.
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Kapitel
1 Das Projektteam
(Web Tracking a la carte)
Um Web Analytics
erfolgreich im
Unternehmen einzusetzen,
braucht es ein
eingespieltes Team mit
unterschiedlichen Rollen.
Fragestellungen vom
Unternehmen (die internen
Kunden) müssen in
technische Lösungen
umgesetzt werden und
kommunikativ über
Berichte beantwortet
werden. Das Projektteam
besteht aus dem
Webmanager, den
technischen
Projektleiter, einem
Programmierer, einem
IT-Techniker und der
Teamassistenz.
Kapitel 2
Design for Analysis
Ein Content
Management System zur
einfachen Implementierung
des Tracking-Codes,
sprechende Urls. statt
kryptische Urls,
hierarchische Pfade der
Webseiten und das
Schreiben von
Url-Parameter sind
technische
Grundvoraussetzungen für
eine gezielte und
übersichtliche Analyse
der Daten.
Kapitel 3
Trackingverfahren
Web Analytics
kann Inhouse oder als ASP
eingesetzt werden. Beim
Inhouse-Verfahren liegt
das Analytics-Tool auf
den Servern des
Unternehmens, beim ASP
wird alles beim
Tool-Anbieter verarbeitet
(ASP = Application
Service Provider).
Inhouse-Lösungen sind
gerade für Unternehmen
interessant, die
hoch-sensible Daten
verarbeiten (z.B. Banken,
Versicherungen), da die
Daten so nicht auf
fremden Servern
gespeichert werden. Neben
ASP/Inhouse werden auch
Sniffer (zeichnet einfach
alles technische auf) und
Mousetracking beschrieben
(Surfverhalten der User).
Das Hybridverfahren
nutzen Daten aus mehreren
Quellen und stellen sie
dar.
Kapitel 4
Metriken und Kennzahlen
In diesem
Kapitel werden Metriken
bzw. Kennzahlen
beschrieben. Zu diesen
gehören: Pageviews,
Visits, Visitors,
Pageviews per Visit,
Referer,
Entry-/Exit-Page,
Verweildauer, Click
Trough Rate, Bounce Rate,
Conversion Tracking, Hot
Spots.
Kapitel 5
Validierung der
Basisdaten
Hier wird
beschrieben, was für
Datenlöcher zwischen dem
Nutzerverhalten auf der
Webseite und dem
aufgezeichneten Verhalten
geben kann. Dazu gehört
z.B. die
Datenverwässerung durch
die Nutzung der
Mitarbeiter oder das
Fehlen von
Tracking-Skripten, sowie
das Nicht-Tracken von
Usern, die 3rd-Party
Cookies ablehnen. Oder
auch die unvollständige
Aufzeichnung des
Referrers durch
Direkteingabe der Url.,
einem Bookmark, einem
Klick aus einer eMail
oder das Blocken des
Referrers durch
Browsereinstellungen.
Kapitel 6
Interpretation gängiger
Berichte
Zu den
Standardauswertungen
gehört die Analyse der
meist aufgerufenen
Webseiten (Top-Pages).
Sowie die Frage, woher
die Besucher eigentlich
kommen (Referrer-Report).
Die Nutzungsintensität
lässt sich anhand der
Page Views per
Visits oder der
Visits per Unique
Visitor ablesen.
Durch den Analyse der
Suchbegriffe, weiß man,
wonach die Nutzer gesucht
haben (interne Suche)
bzw. über welche
Keywords sie auf die
Webseite gekommen sind
(externe Suche). Auch ist
gut zu wissen, wo die
Nutzer Ihren Besuch
beginnen (Entry-Pages)
und auch, wo sie ihn
beenden (Exit-Page). Der
Clickstream-Report zeigt,
welche Wege die Nutzer
gegangen sind. Die
Trichteranalyse hilft
aufzuzeigen, wo die
Nutzer z.B. im
Bestellprozess
abgebrochen haben.
Kapitel 7
Kampagnentracking
Für ein
Unternehmen ist es
wichtig, dass Unternehmen
bekannt zu machen (z.B.
Anzeige eines
Werbebanners), Besucher
anzuziehen (Klick eines
Werbebanners) und diese
zu Kunden zu machen
(Überzeugung auf der
Webseite). Um den Erfolg
von Kampagnen zu messen
sind ist es wichtig, zu
wissen, wie viele
Anzeigen gesehen wurden
(Adviews), wie viele
geklickt wurden (Ad
Clicks) und, ob eine
Conversion stattfand. Die
Rückverfolgung einzelner
Kampagnen funktioniert
über einen
Kampagnen-Code. Dabei
gibt es häufig
Unterschiede, zwischen
dem, was die Agentur
misst und dem aus dem
eigenen Web Analytics
Tool. Eine besondere
Frage ist nämlich,
welche Kampagne zur
Conversion führt. Ist es
die erste Banneranzeige,
die den meisten Einfluss
hat? Oder war es die
letzte? Die Frage ist
nicht einfach zu
beantworten.
Kapitel 8 -
Management Reporting
Nicht jeder im
Unternehmen interessiert
sich für die gleichen
Zahlen. So bekommt das
Management einen anderen
Report als das Marketing.
Durch den
Section-Report
werden Kennzahlen zu
speziellen
Website-Bereichen
gegeben, um damit noch
zielgenauer zu sein. Als
Reportinstrument läuft
Excel am besten. Weitere
Reports wie Heatmaps der
Homepage oder Vergleiche
mit dem Wettbewerb (z.B.
IVW) können den Report
abrunden. Damit sich der
Report besser verkauft,
sollte bei komplexeren
Darstellung Powerpoint
verwendet werden.
Kapitel 9
Der Projektplan
Zu Beginn wird
erst einmal geschaut, was
schon da ist
(Bestandsaufnahme), d.h.
welche Analysen bisher
wie und warum eingesetzt
wurden, was gut/schlecht
läuft. Als nächstes
wird das Projektteam
gebildet und
Verantwortlichkeiten
festgelegt. Um
festzuhalten, was man
eigentlich braucht, wird
ein Anforderungskatalog
erstellt und auch die
Rechtsabteilung wird um
Rat gefragt. In einer
Expertenrunde tauscht man
sich dann weiter aus.
Dann fällt die
Entscheidung, ob man eine
Inhouse-Lösung oder eine
ASP-Lösung braucht. Dann
folgt eine Marktanalyse
(Anbieter, Lösungen,
Preise) und aus den
zahlreichen möglichen
Anbieter werden ein paar
wenige (Short-List) ins
Unternehmen eingeladen.
Bei Einführung wird das
Kernteam kurz geschult
und ein Basis-Report wird
aufgesetzt.
Kapitel 10
Tool-Auswahl (Helferlein)
In diesem
Kapitel werden einzelne
Tools vorgestellt:
WebTrends, Index-Tools
(jetzt: Yahoo!
Analytics), Coremetrics,
etracker, SAS, Mindlab,
Unica (Affinum
NetInsight), Omniture, DC
Storm, http-analyze,
analog, Google Analytics.
Davor wird mit dem
Helferlein
ein Fragenkatalog
zusammengestellt, die bei
der Tool-Auswahl helfen
können und deren
Kriterien in einer
Scorecard zusammengefasst
werden. Kriterien sind
beispielsweise die
Kosten, ein Demo-Zugang
und Supportleistungen. Am
Ende des Kapitels wird
noch für ausführlichere
Informationen zu Tools
auf den Einkaufsführer
Webanalytics (Ideal
Observer) und den Web
Analytics Buyers Guide
(Jupiter Research)
hingewiesen.
Kapitel 11
Ausblick
Im vorletzten
Kapitel wird ein Blick in
die Zukunft gewagt. Dazu
gehört das Das
automatische tracken und
steuern von Kampagnen
(Bid Management), sowie
die Integration von Daten
aus mehreren Quellen
(Data Mining) und auch
das Behavioral Targeting
(messen, was der Besucher
tut und in Echtzeit mit
maßgeschneiderten
Content darauf
reagieren).
Kapitel 12
Zusammenfassung (kurz und
bündig)
Am Ende gibt es
noch einmal eine kurze
und knappe
Zusammenfassung des
Buches, sowie eine Satire
und ein Glossar. |
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