| Top
10 Exit-Pages zeigen
einem, wo die meisten
Besuche enden. Verkauft
wird dieser Report oft
als "Finden Sie
raus, wo die meisten
Abbrechen" - aber so
einfach und nützlich ist
dieser Report nicht. |
1.
Was bringt das?
- Weniger
als man denkt
- Zeigt,
wo Besucher Ihren Besuch
beendet
- Mit
extra Aufwand, kann man
was draus machen

Die
Top Exit-Pages sagen, wo
der Besuch beendet wurde.
Es muss nicht jede Seite
mit hoher Exit-Rate
optimiert werden.

2.
So lese ich den Report
- Die meisten
Besuche endeten beim
Artikel über Eric
Peterson (72 x Seite
gesehen, 67 x davon
Besuch beendet)
- Damit hat
der Eric Peterson Artikel
93% Ausstiege, d.h. fast
jeder hört auf dieser
Seite auf sich weiter zu
informieren
- Der Eric
Peterson Artikel ist
lang, vielleicht finden
die Besucher den Artikel
doof oder sind glücklich
und lesen alles
- Das Problem
ist, dass mir eine
wesentliche Info fehlt:
Ist es ein positives oder
negatives Besuchsende?

...
ich suche weiteren
Möglichkeiten aus dem
Report was zu ziehen:
Vergleiche
ich die Ausstiegsraten
mit dem Durchschnitt,
dann sehe ich 3 Seiten,
die Positiv abschneiden:
Die Downloadseite von
meinem eBook hat wenig
Abbrüche (Es wird also
auf "Download"
geklickt). Und die
Kapitel-Übersichten
funktionieren gut. Sie
dienen Ihren Zweck und
leiten die Besucher
weiter.

Was
lerne ich daraus?
Vielleicht lohnt es, den
langen Eric Peterson
Artikel in Unterkapitel
aufzudröseln. Das
schreibe ich mir auf die
Optimierungsliste, mal
sehen, ob es dann besser
wird.
...
und dann halte ich einen
Datenexport und eine
Themenzusammenfassung
für sinnvoll:

Ich
exportiere den Google
Bericht in Excel und
gruppiere die Seiten nach
Themen. Dazu muss man nur
die Ausstiege aller
einzelseiten
zusammenzählen. Das
macht man dann auch für
die Seitenaufrufe. Schon
kann man die
Ausstiegsrate für eine
Gruppe als
"Gesamt"
berechnen. Hier sehe ich,
dass im Kapitel Bücher
und KPI hohe
Ausstiegsraten sind.
...
aber die Creme de la
Creme ist Web Analytics
mit Befragungsdaten zu
verknüpfen:

Hier
Beispiele von 4Q
(iPerception, Avinash
Kaushik macht da mit) und
etracker. Voraussetzung
ist natürlich, dass man
genug Besucher hat, die
an der Befragung
mitmachen. Dann kann man
sich z.B. die
Top-Exitpages der
unzufriedenen Besucher
ansehen und hat gute
Ansatzpunkte zum
Optimieren. In meiner
Berufspraxis hab ich Web
Analytics Daten mit
Befragungsdaten von
Websites mit vielen
Besuchern verknüpft, das
hat hohen Mehrwert.
Letzter
Tip noch aus dem Buch von
Marco Hassler: Wenn man
im Report z.B.
404-ErrorPages findet,
dann ist das ein guter
HInweis für Kaputtes an
der Website.
Zusammenfassung:
- Der
Exit-Page Report sagt, wo
der Besuch häufig
beendet wird.
- Das
mit identifizierbare
"Top
Abbruchstellen"
gleichzusetzen stimmt
nicht
- Nur
der Nutzer weiß, ob der
Besuch
"erfolgreich"
oder
"erfolglos"
beendet wurde
- Eine
aufwendigere Analyse und
eine Verknüpfung mit
Befragungsdaten macht
diesen Report nützlich
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