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Web Analytics Tools

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Kriterien und Anforderungen für die Web-Analytics-Tool-Auswahl


Ganz gleich, ob Sie sich für Google Analytics, Adobe Omniture, Webtrekk, AT Internet, Comscore (Nedstat), etracker, IBM Coremetrics, econda, Piwik oder Webtrends entscheiden, die Entscheidung wird nicht leicht fallen und wahrscheinlich intuitiv sein.

 Peter Kruse: Entscheidungen
eBook-Tool-Auswahl mini

Inhalt des eBooks: Vorstellung der Tool-Verbreitung in Deutschland + Kritiken + Referenzen, sowie Beschreibung nach Kern-Merkmalen.

Die Tool-Auswahl kann auf  wenige Kern-Merkmale reduziert werden:

1. Company
2. Datenschutz
3. Support
4. Marketing Optimierung
5. Surf- und Kaufverhalten
6. Conversion Optimierung
7. Kundenbindung
8. Reporting

 1. Company

  • Neben Kerndaten (Gründung, Firmensitz) ist interessant, ob sich das Unternehmen auf Privatleute, Mittelstand, Großkunden fokussiert. 
  • Zudem geben die Tool-Verbreitung, Ratings von
    Ideal Observer oder Forrester und die Namen von Referenz-Kunden zusätzliche Informationen, die das Unternehmen für die engere Auswahl interessant machen könnten.
 2. Datenschutz
  • Datenschutz ist besonders in Deutschland hoch priorisiert. Die meisten vorgestellten Tools sind jetzt auch datenschutzkonform
  • Ein weiteres Merkmal ist aber auch die Datensicherheit, d.h. ob die Daten beim Tool-Anbieter liegen (ASP) oder man eine Inhouse-Lösung hat.
 3. Support
  • Support beinhaltet die Frage, wie gut und schnell jemand bei Problemen helfen kann und wie viel diese Hilfe kostet. Für internationale Kunden ist auch wichtig, den Support in mehreren Ländern zu haben. 
  • Oder man möchte das eigene Team stärken und die Mitarbeiter fortbilden. Dazu bieten Tool-Anbieter Schulungen an. Zudem gibt es zum Tool als quasi Selbsthilfe neben
    Handbüchern auch Schulungsvideos, Onlinehilfen und Foren zum Austausch.
 4. Marketing Optimierung
  • Durch Marketing bekommt man Besucher auf die Website, aber ob sich der Einsatz vom Marketing lohnt (Return on Investment) muss mit Web Analytics gemessen werden. In der Regel hat man auf der einen Seite die Werbekanäle (Bannerwerbung, Affiliates, Newsletter, bezahlte
    Suchmaschinenanzeigen), Kampagnen und Varianten (Art der Teaser, gebuchte Keywords)…. und auf der anderen Seite Key Performance Indikatoren (Bounce-Rate, Conversion-Rate, Umsatz).
  • Da mehrere Kampagnen zu einer Conversion führen können, ist ein Thema die Berechnung des Teilerfolges einzelner Maßnahmen an der Conversion (Multichannel-Kampagnen). Zum anderen geht es auch um die Optimierung einzelner Werbekampagnen oder Werbemittel für die Feinsteuerung des Werbebudgets.
 5. Surf- und Kaufverhalten
  • Reports zu den Top-Inhalten und meist genutzten Seiten zeigen einem die Interessenschwerpunkte der Besucher. In Kombination mit der Nutzungsintensität kann auch noch was über die Nutzungsqualität gesagt werden (Engagement). 
  • Ein wichtiges Feature ist, wie einfach man einzelne Seiten zu Gruppen zusammenfassen kann, um z.B. eine Kategorien-Auswertung zu fahren.
  • Surfpfade, Heatmaps, Browser- Overlays (Click-Maps), Scrollbereiche und Videos des Surfverhaltens helfen das Nutzungsverhalten besser zu verstehen. Hilfreich ist die Trackbarkeit der internen Suche, d.h. wonach gesucht wird und auch, wo es keine Suchtreffer zu gibt.
  • Speziell für den E-Commerce gibt es extra Auswertungen über die Umsatzerlöse einzelner Produkte und Produktgruppen. Segmentierungen sind sehr wichtig für die Analyse, um das Surf- und Kaufverhalten besser zu verstehen. Eine Segmentierung ist der Vergleich von z.B. zwei Teilgruppen
    (Erstnutzer vs. Wiederkehrer).
  • Um das Nutzungsinteresse und Kaufverhalten besser zu verstehen, können zusätzlich Befragungen eingesetzt werden.
  • Zu weiteren Analysen gehört die Messung von Social Media Aktivitäten (Facebook, Twitter, Google+), Mobile Analytics oder die Messung von Ladezeiten.
 6. Conversion Optimierung
  • Am einfachsten kann man die Conversion mit einem A/B-Test optimieren. Man hat zwei alternative Seite und zeigt den einen Teil der Besucher Variante A und den anderen Teil der Besucher Variante B. Nach einiger Zeit zeigt sich am Klick- und Kaufverhalten, welche Variante erfolgreicher war. Bei Seiten mit vielen Besuchern können sich auch Multivariate Tests lohnen, weil dort viele Kombinationen von Bild, Text, Überschrift und Buttons gleichzeitig getestet werden
    können. 
  • Eine weitere Analyse ist der Bestellprozess. Mit dem Trichter-Model oder Funnel wird aufgezeigt, wie viele Besucher man in einzelnen Schritten verliert. Mit Formular-Analysen kann man der Sache dann noch tiefer auf den Grund gehen und sieht, wie viele Personen an welcher Stelle bei einem bestimmten Formular abgebrochen haben.
 7. Kundenbindung
  • Am einfachsten wird die Besuchertreue durch die Wiederkehr-Rate gemessen. Möchte man dann noch wissen, ob die Besucher zufrieden sind oder gar die Website weiterempfehlen würden, dann kann man eine Befragung dazu schalten. 
  • Je besser man das Surf-und Kaufverhalten versteht, desto individueller können einzelne Kunden angesprochen werden. Das während des Besuches auf der Website (z.B. Produktempfehlungen, Werbe-Angebote, Bildmotive …) oder
    danach per E-Mail. Ein Tool braucht für dieses „Behavioral Targeting“ die Möglichkeit, Daten zu importieren und zu exportieren. Man spricht von der Verknüpfung mit Business Intelligence.
 8. Reporting
  • Zum Bereich Reporting gehört das personalisierbare Dashboard (Kerninformationen auf einer Seite), automatische individualisierbare Reports per E-Mail und Alerts (Automatische Warnmeldung per E-Mail, wenn ein vordefinierter Grenzwert über- bzw. unterschritten wird).


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Inhalt des eBooks:
Vorstellung der Tool-Verbreitung in Deutschland
+ Kritiken
+ Referenzen
+ Beschreibung nach Kern-Merkmalen
eBook-Tool-Auswahl mini

web-analytics-buch.de, Mario Casarano, Hamburg, 2012

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